event 30 окт. 2018

Fact Sheet // Der Nexus-Ansatz in Bolivien

Bolivien ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas, wo 36% der Bevölkerung noch immer unter der Armutsgrenze leben. Der Kampf gegen extreme Armut, Hunger, Unterernährung sowie der Zugang zu Trinkwasser, Abwasserentsorgung und Energie sind vorrangige Entwicklungsziele. Diese können effizienter und nachhaltiger im Nexus-Ansatz verfolgt werden, da so eine sektorübergreifende Planung und Umsetzung sowie die Kohärenz der Politik gewährleistet werden kann.

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Nexus bolivien

Der Nexus-Ansatz in Bolivien

Die nachhaltige Entwicklung in Bolivien, unterstützt durch den Nexus-Ansatz, kann effektiver sein, wenn sie ganzheitlich auf die sektorübergreifende Planung und Umsetzung angewendet wird und auf diese Weise die Kohärenz der Politik gewährleistet.

Die Deutsche Zusammenarbeit stützt diese Kohärenz, indem sie Synergien fördert und die Zielerreichungen der verschiedenen Sektoren und Akteure optimiert. In diesem Sinne ist der Nexus-Ansatz eine Voraussetzung dafür, dass Bolivien seine ehrgeizigen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Ziele im Zusammenhang mit dem Klimawandel erreicht.

Im Jahr 2015 wurde eine erste Bewertung der nationalen Politik und der relevanten Nexus-bezogenen Investitionsprogramme durchgeführt, die sich insbesondere auf die Funktionalität, das Management und die sektorübergreifenden Konflikte von Mehrzweckstaudämmen konzentrierte. Die Analyse in Bezug auf die Ziele der Patriotischen Agenda 2025 ergab, dass zahlreiche Maßnahmen in den einzelnen Sektoren, unter einem integralen Ansatz, ergriffen werden müssen. In Folge der Studie beantragte die bolivianische Regierung die Einrichtung eines Nexus-Programms.

Das Ministerium für Entwicklungsplanung (MPD) ist die für die Entwicklungsplanung im Land zuständige Institution. In diesem Sinne hat das Vizeministerium für Planung und Koordinierung die Leitungs- und Koordinierungsfunktion in Nexus und stellt sicher, dass die sektoralen Ministerien für Wasser, Energie und ländliche Entwicklung (zuständig für Ernährungssicherung) angemessen berücksichtigt werden. Neben den drei sektoralen Ministerien arbeitet das Projekt mit verschiedenen Partnern auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene zusammen, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen, wobei die vertikale Struktur von Nexus genutzt wird.&nb

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Eintrag 129607

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